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Ein Goodfeeling-Movie aus der Disney-Moralmaschine. Doch wer damit leben kann, dass sich alles zum Guten wendet und dass schlechte Menschen einsichtig und über Nacht zu gütigen Menschen werden, wird sich bei diesem unbeschwerten Film vergnügen.
Bruce Willis spielt den abgebrühten, arroganten, erfolgreichen, eitlen und allein lebenden PR-Berater Russ. Wie es das (Disney)-Schicksal so will, begegnet er eines Tages einem achtjährigen Jungen, der niemand anderer ist als er selbst vor einigen Jahrzehnten.
Was Russ sein ganzes Leben lang immer verdrängt hat: Eigentlich war er in seiner Jugend ein Verlierer - und später ging er über Leichen, um ein Gewinner zu werden. Als Junge träumte er davon, dass er eines Tages Pilot sein würde, am Abend zu Familie und Hund nach Hause kommen könnte.
Der kleine Russ findet den grossen Russ ein Ekel, der in seinem Leben alles anders gemacht hat, als er es sich in der Jugend vorstellte. Und der grosse Russ überlegt zum ersten Mal, ob seine Lebenskurve noch zu ändern wäre.
Eine rührende Geschichte voller Wunder, so dass dem Zuschauer die Tränen immer zuvorderst stehen. Weil gleichzeitig gute Pointen gesetzt werden und die Story überraschende Wendungen nimmt, drückt die Sentimentalität nicht allzusehr. Zudem gibt der hervorragende Bruce Willis sogar der kitschigsten Szene mit seinem verschmitzten Lächeln und dem Schalk in den Augen den nötigen Drive.
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