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Die drei bildhübschen Damen erhalten die Aufträge von der Lautsprecherstimme eines mysteriösen «Mister Charlie». Sie sind schön, clever, stark und sie sterben nie. Diesmal müssen sie zwei präziöse Fingerringe zurückholen. Diese wurden von brutalen Gangstern geklaut. Und sie sind wichtig für die nationale Sicherheit der USA: Es sind nämlich geheime Datenträger, auf denen sämtliche Informationen über jeden einzelnen Teilnehmer des amerikanischen Zeugenschutzprogramms gespeichert sind.
Panzer-BH. So dünn diese Geschichte tönt, so bombastisch und haarsträubend wurde sie in Szene gesetzt. Die drei weiblichen Haudegen überwinden Zeit, Schwerkraft, Dimension, Tod - einfach alles. Sie können innert Sekunden Kostüme, Haartracht und Aufenthaltsort wechseln, wenn geschossen wird tragen sie zufällig Panzer-BHs, sie sind die besten Surferinnen, besten Motocrossfahrerinnen, die besten Kung-Fu-Kämpferinnen. Das alles dank perfekten Computertricks. Auch ihr Wissen ist phänomenal, ihr IQ weit über 200. Das alles dank debilen Drehbuchautoren, die der Popcorn-Generation damit irgendwelche Comicbook-Vorbilder liefern.
Diese Drehbuchautoren treiben die Story unbarmherzig vorwärts, egal ob der Zuschauer im Figurengewirr einen Sinn entdeckt und der Geschichte zu folgen vermag. Fun, Action, Computertricks und Lautstärke erschlagen alle Logik, und wenn mal alles zu schnell geht, wird eine Kung-Fu-Szene auf Zeitlupe geschaltet, damit auch jene Zuschauer noch etwas mitbekommen, die ihr Hirn noch nicht durch MTV-Spots verbrannt haben.
Der einzige Lichtblick des Movies, Cameron Diaz, ist quirlig-witzig und schauspielerisch voller Überraschungen. Demi Moore dagegen kommt nach längerer Leinwandabstinenz mit einem Charme zurück, als wäre ihr in einem Fegefeuer die letzte Sanftheit aus dem gelifteten Gesicht gepresst worden.
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